Dresden
mit Aufführung in der Semperoper zum Gedenkjahr 200. Todestag Beethovens und Möglichkeit zum Konzertbesuch im Kulturpalast
Dresden begeistert mit prachtvollen Bauwerken, großer Geschichte und einer einzigartigen Kulturszene. Zum Gedenkjahr 2027 erwartet Sie eine außergewöhnliche Kulturreise auf den Spuren Ludwig van Beethovens – mit musikalischen Höhepunkten in der Semperoper und im Kulturpalast. Freuen Sie sich auf unvergessliche Momente in einer der faszinierendsten Städte Europas.
Vorstellungen:
23.04.2027: 19 Uhr Vorstellung Semperoper „Fidelio“
Am 7. Oktober 1989 feierte Christine Mielitz’ Inszenierung von Beethovens Fidelio ihre Premiere. Während vor der Semperoper die Bürger für Demokratie und Menschenrechte auf die Straße gingen, zeigte die Regisseurin die Befreiungsoper in einem Gefängnishof der Gegenwart mit Überwachungsturm und Stacheldraht. Ludwig van Beethoven schrieb seine Oper über eine Frau, die als Mann verkleidet ihren zu Unrecht in ein Geheimgefängnis verschleppten Ehemann retten will, unter dem Eindruck von Revolution, Terrorherrschaft und Krieg. In seiner Oper steht der Heldenmut der Leonore neben der Alltagswelt des Gefängniswärters Rocco, steht große Oper neben deutschem Singspiel. Doch am Ende steht eine Befreiung, die Beethoven in schier übermenschliche, utopische Klänge kleidet. Über drei Jahrzehnte nach der Premiere hat die Dresdener Fidelio-Produktion von 1989 nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren.
24.04.2027: 19 Uhr Vorstellung Kulturpalast Dresden „Beethoven Chorfantasie“
Fantasie prägt dieses Programm, das in vielerlei Facetten Mut zeigt: Beethoven hatte Mut, als er mit der Chorfantasie Klavierkonzert, Kammermusik, Sinfonik und Chor in einem einzigen Werk miteinander verband und auch noch dem Klavier erlaubte, quasi mit einer freien Improvisation zu beginnen! Der Ungar György Kurtág lässt für „…quasi una fantasia…“ Instrumentengruppen im Raum verteilen, sodass eine ganz ungewöhnliche, faszinierende Klangwelt entsteht. Und auch Richard Strauss stellte sich keine leichte Aufgabe, wenn er als noch junger Mann in „Tod und Verklärung“ musikalisch die letzten Stunden eines Künstlers, seinen Tod und die nachfolgende Verklärung schildert. Das Werk machte den Komponisten für seine sinfonischen Dichtungen schlagartig berühmt. Eine sinfonische Dichtung schließlich ist auch die „Helios“ Ouvertüre des Dänen Carl Nielsen. Er schildert in ihr den Lauf der Sonne von Auf- bis Untergang, wie er ihn bei einem Aufenthalt in Griechenland selbst erlebte.
1. Tag: Dresden - Opernvorstellung
Abfahrt am Morgen. Anreise nach Dresden. Mittagspause in einem typischen sächsischen Restaurant in Dresden. Fahrt zum Hotel, dort Zimmerbezug. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung bzw. Entspannung für das Highlight am Abend: Opernbesuch, Vorstellung „Fidelio“, Beginn um 19.00 Uhr. Genießen Sie einen unvergesslichen Abend.
2. Tag: Dresden – Stadtführung – Möglichkeit zum Konzertbesuch im Kulturpalast Dresden
Frühstück im Hotel. Am Vormittag erfolgt eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einem Stadtrundgang in Dresden. Anschl. steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung: Wie wäre es z.B. mit einem Besuch der Gemäldegalerie „Alte Meister“ in der Sempergalerie im Zwinger.
Um 19.00 Uhr Möglichkeit zum Konzert-Besuch Kulturpalast Dresden „Beethoven Chorfantasie“ (siehe Zusatzkosten).
3. Tag: Dresden – Aufenthalt – Rückfahrt
Nach dem Frühstück haben Sie den Vormittag Zeit zur freien Verfügung in Dresden für eigene Erkundungen: Besichtigung Historisches Grünes Gewölbe (Mehrpreis), Möglichkeit zur Besichtigung der Frauenkirche. Am frühen Nachmittag Rückfahrt ab Dresden.
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